Dienstag, 27. August 2013

Tag 244 eine Woche Kochkost hinter mir und jetzt wieder Rohkost

Ich war jetzt eine Woche auf Freizeit und hatte keine Möglichkeit roh zu essen und was soll ich sagen - ich habe es auch genossen, es gab leckeres Essen und ich habe am Ende der Woche wirklich alles gegessen bis zum Softeis.
Meine Beschwerden: Leistungsabfall, Blutzuckerspiegel war einmal so durcheinander, dass ich Schweißausbrüche bekam und zitterte, Juckreiz am Körper ( unangenehm), Blähungen, Blähbauch und teilweise unangenehmes Völlegefühl. Meine Psyche scheint auch nicht im Idealzustand zu sein, obwohl ich viel frei habe, fühle ich mich leicht überfordert vom Haushalt und anderen Terminen, weil alles andere liegen geblieben ist und ich fühle wieder die Tendenz zur Gereiztheit, ich führe das durchaus der fehlenden Rohkost und des fehlenden Sports zu.
Seit dem Wochenende versuche ich wieder in die Rohkost zu kommen, aber es wieder einmal, als seien die Tore geöffnet und ich esse wahllos, aber wenig roh, außer dem green Smoothie bin ich treu geblieben.

Heute mein Plan:
green Smoothie, mit Apfel, Banane, Giersch, Löwenzahn, Breitwegerich, etwas Gundelrebe

Wirsingsalat (lecker)
Den Wirsingsalat habe ich geraspelt mit Möhre und Radieschen und mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und einer Knoblauchzehe gewürzt und ziehen lassen. Das Rezept habe ich aus dem Internet und ähnlich nachgemacht. Schmeckte wirklich lecker, ich mag Wirsing aber auch sehr gerne :-)

grünen Salat und Oliven und Avocado mit Knofi

ansonsten habe ich noch Kokoskugeln und Batatenchips

Wirsingsalat, Tomatensalat mit Oliven, Gurken und Ziegenkäse mit Feige



Donnerstag, 15. August 2013

Tag 233 der Rohkost und wieder Entgiftung?

Ich bin mir heute unsicher, ob das jetzt gerade wirklich Entgiftung ist oder die Reaktion auf zuviel gekeimtem Dinkelbrot. Ich hatte doch schon täglich wieder 4 Scheiben davon gegessen.
Mein Befinden ist bei 4 ungefähr. Ich kann sehr schlecht schlafen, bin also mitten in der Nacht wach und sehr unruhig. Könnte glatt aufstehen. Dann Rückenschmerzen wie Gliederschmerzen, ich brauchte schon eine Wärmflasche, es war einfach unangenehm. Leichte Kopfschmerzen, Kloß im Hals, träge, müde usw. am Tag. Die Trägheit und Müdigkeit verschwand etwas, als ich gestern das Getreide weggelassen habe. Psychisch fühle ich mich auch eher labil und leichte Neigung zum Weinerlichen, wenn ich das jetzt so beschreibe klingt das wirklich nach Entgiftung - mal wieder ein Schub. Hatte ich nun ja länger nicht mehr, könnten aber die typischen Symptome sein!

Interessant: ich habe heute Nacht einen Traum gehabt, da wäre doch ein Buffet gewesen und ich hätte mich davon bedient. Und es gab fast nur Fisch und Garnelen, ich nahm sie und dachte gleichzeitig, ich wollte das doch nicht mehr essen.
Aha, ein Wink vom Unterbewusstsein? Entgiftung vom Fisch? Ich habe nun ja wirklich kein Fisch und keine Milchprodukte mehr gegessen. Aber entgiftet man auch vom Fisch?

Naja, ich nehme es so hin und mache weiter so!

Mein Speiseplan von gestern:

Ich hatte :

- green Smoothie mit Wildkräuter
- marinierte Pilze und Salat
- 1 Banane
- marinierte Pilze, Salat und 1 Kartoffel gekocht.
-  einige Süßkartoffelchips! 


Fotos könnten folgen, wenn ich mit meiner Kamera mal wieder klar käme - ich und Technik ( grrr)

Freitag, 9. August 2013

In Richtung Vegan!

Tja, das ist der Punkt, wo ich überzeugt von mir war, das ich da nie hin will. Ich hatte noch nie Ambitionen vegan zu leben, aber nun entwickelt es sich gerade.....

Dazu meine Geschichte:

Als Kind war ich schon sehr in meiner Tierwelt drin, ich hatte immer Tiere um mich herum und war tierfanatisch. Mit 15 machte ich mit einer Schulfreundin eine Wette, ob man eine Woche vegetarisch leben kann, die Freundin hat verloren und ich wurde ab da Vegetarierin, so ca. 15 Jahre lang. Ich war im Tierschutz aktiv und habe auch eine zeitlang viel gemacht. Dann kam aber Familienleben und Beruf und plötzlich ganz andere Priroritäten und mit knapp über 30 probierte ich mal wieder Fleisch, den Geschmack mochte ich schon immer. Dann über die Jahre habe ich immer mal wieder Fleisch gegessen ( selten) und Fisch regelmäßig. Fleisch meist Huhn aus Biohaltung. Im Restaurant habe ich aber auch immer mal wieder normales Fleisch gegessen.
Und das ging über 10 Jahre so.
Dann kam die Rohkost und mit ihr auch die Entscheidung wieder auf Fleisch zu verzichten. Das war für mich kein Problem, da ich sowieso ein schlechtes Gewissen hatte und auch nur selten welches aß.
Und seitdem lese ich, recherchiere ich alles was mit Rohkost zu tun hat und da beginnen sich ja die Geister zu scheiden. Ich las vom schrecklichen Vitamin B12 Mangel, von Kindern die daran sterben bei veganem Leben.Ich las von Menschen die sich instinktiv ernähren und auch viel Fleisch essen. Von Menschen, die dann Krebs durch zu hohem Fleischkonsum bekamen. Dann bin ich auf Dr. Switzer gestoßen, der mir sehr einleuchtend vorkam. Und kompetent und dachte okay, gehst du diesen Weg und da sind tierische Produkte mit drin. Also konnte ich ruhigen Gewissens weiter Fisch essen und Milchprodukte.
Fertig!

...dachte ich, nein nicht fertig, da mich dann das Thema nicht in Ruhe ließ und ich immer und immer wieder auf die Schädlichkeit von Milchprodukten stieß, habe ich mir vorgenommen mich da weiter zu informieren. Das tue ich gerade und lese zum Beispiel ja das Buch von Rüdiger Dahlke Peace Food.
Ich habe schon damals viel gelesen über Tierleid usw. aber ich muss sagen, ich hatte auch lange Jahre Pause davon und es nun wieder zu lesen, die Zustände in der Massentierhaltung haut mich wieder um.
Wo von den Rinderschlachttagen erzählt wird, wo die Rinder nicht ganz tot sind und ihnen trotzdem die Haut bei lebendigem Leibe abgezogen wird. Und das geschieht ja nicht nur für Fleischesser, sondern Kälber müssen ja auch geschlachtet werden. Als Milchverzehrer ist man also mit verantwortlich an Massenmord von Kälbern ( Kindern). Ja ich kenne das alles schon, aber der Verdrängungsmechanismus funktionierte auch bei mir ganz gut.Aber nun lese ich es wieder und schaue mir möglichst viel auch im Internet an.
Dazu kommt, das die Milch eindeutig für uns krankheitsfördernd ist. Sie ist nicht für uns bestimmt. Sie lässt in ihrer Zusammensetzung das Kalb enorm schnell im Körperbau wachsen. Bei der Menschenmilch ist es eher so zusammengesetzt, das das Gehirn entwickelt wird. Für mich ist und bleibt es sowieso logisch, was sollen wir mit soviel Milch von artfremden Säugetieren? Die Natur ist doch nicht doof. Und kein anderes Tier trinkt die Milch eines anderen Tieres. Für mich sehr logisch.


Aber (!) ich esse immer noch Fisch, esse Eier und Milchprodukte.Ich habe jetzt keine Entscheidung getroffen, so ich bin jetzt Veganer! Will ich auch gar nicht. Aber ich spüre, es geht bald nicht mehr anders. Wenn ich jetzt Käse esse ( ist auch schon wieder Wochen her) dann mit dem Bewusstsein, ich tue etwas, was nicht richtig ist. Und dann kommt bei mir schnell der Gedanke: Okay, es ist nicht richtig, ich beteilige mich an Tierquälerei, ich esse vermutlich auch Antibiotika und was weiß ich nicht für Zeug mit und Milch fördert Osteoporose und Krebs. Dann kann einem der Appetit ja schnell vergehen. Bei Fisch fängt es auch langsam an mit den Gedanken, wie sie noch zappeln und lebend in die Tiefkühlung gepackt werden, wie die Delphine sterben, wie sensibel und intelligent Fische sind.
So ist also die Richtung jetzt vorgegeben und ich werde weiter lesen und mich informieren!
Ich denke es wird so sein, das ich dann wieder, wie früher keine toten Tiere esse und selten Milchprodukte zu mir nehme. Also fast vegan.
Mal sehen, wie es weiter geht.....

Dienstag, 6. August 2013

Rohkost braucht Zeit und ein Zuhause....

Nun habe ich so einige Erfahrungen hinter mir in den letzten Wochen.
Und was ganz klar ist Rohkost braucht Zeit! Zumindest wenn man nicht nur an Möhren knabbern will oder Mono isst. Ich esse zwar auch manchmal Mono und esse mittlerweile auch mal Blumenkohl einfach so pur, aber ich brauche dann doch die Gourmetrohkost für mich und dies bedeutet doch einiges an Aufwand.
Erst fand ich es nicht so tragisch, aber wenn ich mehr arbeiten gehe oder anderes tun muss oder eben unterwegs bin, wird es einfach schwieriger.
Ich habe echt versucht die letzten Wochen auf 100% roh zu bleiben. Kriege ich aber nicht hin und ich merke es stresst mich, deswegen bin ich wieder runter auf 80%! Oder auch mal 90 oder auch mal 100%, aber nicht auf Teufel komm raus die täglichen 100%.
Man muss doch viel einweichen, planen, keimen lassen, mixen usw. wenn man wie ich gerne sowas wie Sushi vegan isst oder Wraps mit Sprossen oder Zucchinispaghetti mit leckerer Soße.

Und eben dafür brauche ich auch ein Zuhause! Wir waren nun öfter unterwegs und teilweise 3 Tage auf Wandertour, wo wir nur die Möglichkeit hatten in Gasthöfen einzukehren. Ich hatte zwar rohe Lebensmittel mit, aber nicht für 3 Tage unterwegs sein. Und in Gasthöfen bekommt man leider oft nur spröden Eisbergsalat an Fertigdressing mit Mais aus der Dose und Tomaten, die denken sie wären welche "würg", also doch wieder Kochkost unterwegs. Und nun will ich mich da nicht kasteien und meinen Anspruch runterschrauben. Ich denke das wird einfacher und wird mir auch gut tun!
Sogar einen Kaffee habe ich zwischendurch getrunken und ich habe ihn genossen und das war es dann auch wieder.
Zuhause klappt es einfach viel besser, ich kann abends einweichen, ich kann mir Sprossen machen und ich habe einen Mixer, der mir green Smoothies mixt. Alles andere ist einfach unbefriedigend für mich.

Momentan esse ich auch noch etwas wild durcheinander, aber mein Speiseplan sieht immer noch in etwa so aus:
- morgens nach Möglichkeit einen green Smoothie mit frisch gesammelten Wildkräutern
- mittags: momentan was mir in die Quere kommt, gerne Oliven, Salat momentan weniger, eher mal Pilze, Blumenkohl und gekeimtes Brot mit Avocado oder Cashewcreme
- abends, sieht es ähnlich aus, wenn es möglich ist mache ich mir Gourmetrohkost.
zum Beispiel waren die feurigen Tartelettes sehr lecker aus dem Gourmetkochbuch von Teresa-Maria Sura.
Oder gefüllte Pilze, kommt auch sehr oft vor.

Als weiteres habe ich mir vorgenommen das Thema Milch anzugehen! Ich lese das Buch Peace und Food von Rüdiger Dahlke und hatte es erst angelesen und beiseite gelegt, jetzt ist es wieder dran. Weiterhin recherchiere ich im Internet. Ich werde sicher davon weiter berichten.

Ich habe mir eine Liste gemacht, von den Dingen die ich angehen will und mich mit auseinandersetzen will um dann eine Entscheidung zu treffen:

- Milchprodukte
- Fisch
- Getreide
- Alkohol

Kaffee und schwarzen Tee habe ich ja sowieso schon abgehakt für mich und trinke Kaffee jetzt sehr selten, vielleicht 1-2 Tassen im Monat, wenn überhaupt.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Tag 204 in der Rohkost

Gestern hatte ich wieder einen guten Rohkosttag, ich bin zufrieden und meine Motivation ist wieder da! Ich will bei der Rohkost bleiben, das auf jeden Fall! Es tut mir gut und ich fühle mich fitter, klarer und seelisch viel besser. Durch die Kochkost war ich die letzten Tage auch wieder viel träger und ich habe einfach leider keine Lust zum Sport.
Hoffe das gibt sich jetzt wieder!

Ich habe heute auch wieder viel in der Küche gestanden:
- Sonnenblumencräcker
- Rohveggiehack
- "After Eight" kleines "Rezept" und Foto unten.......
- Erdnussschokolade
- Cashewkäse
- Schokokekse
- Mandelmilch

die Küche sah mal wie immer wüst aus, aber es entstehen leckere Sachen ;-)!
Und ich bereite mich auf das Wochenende vor, da findet wieder das große Grillen statt und ich habe mich entschieden, ich will rohköstlich bleiben und nicht wieder einer meiner Ausnahmen machen, seitdem ich da so heftig auch auf Brot reagiert hatte!

Speiseplan von gestern:

green Smoothie mit Wildkräuter
Wildkräutersalat mit Radieschen
Nachtisch: Schokopudding aus Avocado und Banane ( mjam, sehr lecker)
1 Banane
gemischter Salat
Cräcker, Blumenkohl, einige Oliven ( habe bei letzterem aber eine Sperre bekommen, das ist neu)
und wieder der Nachtisch ;-)

"After Eight", hm die habe ich so geliebt und versucht rohköstlich und möglichst einfach nachzubauen. Ich habe ca. 1,5 EL Kokosöl mit ca. 2 EL Rohkakao und 1 EL Agavendicksaft genommen und verrührt ( alles etwas erwärmt, damit das Kokosöl schmilzt) alternativ kann man sicher auch Kakaobutter nehmen, ich mag es aber mit Kokosöl lieber.
dann 3 Tropfen Pfefferminzöl und auf Alufolie hauchdünn ausstreichen und ab ins Eisfach und im leicht angetauten Zustand zu Plättchen schneiden.
Das ist sehr lecker, schmilzt durch das Kokosöl nur sehr schnell.

" After Eight "

Hier habe ich so eine Art Wraps gemacht aus Kokosfleisch, gefüllt mit Wildreis, Feldsalat und Pflaumenchutney aus dem Buch von Judita Wignall
Das habe ich nun zum 2. Mal gemacht und das Pflaumenchutney noch öfter, schmeckt sehr lecker!
Überhaupt ein empfehlenswertes Buch von ihr.

Kokossamosas mit Wildreis und Pflauemenchutney


Meine ersten Sushiversuche und ich muss sagen, hm schmeckt mir wirklich gut und endlich habe ich auch rohe Noriblätter gefunden. Dazu einen Feldsalat mit Erdbeeren und Zuckerschoten, die ich gerne auch mal so knabbere. Insgesamt ein sehr leckeres Essen und das werde ich mir in etwa auch zu unserer Grillaktion machen!
Sushi vegan!


Dienstag, 16. Juli 2013

Tag 203 ein Tief in der Rohkost und Reaktion auf Brotverzehr

Meine geplanten 100% Rohkost haben so gar nicht hingehauen, seufz, mir geht es da so grad gar nicht gut mit. Dieses Hin und her, Kochkost ja oder nein. Brot ja oder nein und wenn ja welches? Glutenfrei oder Dinkel, gekeimt oder nicht oder doch gar nicht? In Restaurants und bei Feiern Kochkost? Oder doch nicht?
Ich bin hin und her gerissen mit mir und meiner Ernährung und kriege keine vernünftige Spur für mich hin. Ich will eigentlich bei 80 % bleiben und mir nichts verbieten, das hat aber zur Folge das ich immer wieder über Dinge herstürze die mir wohl nicht gut tun. Ob Flips oder Brot etc. Nun wieder das Brot, ich habe am Sonntag sehr viel Weizenbrot gegessen und am Abend als ich genüsslich das Baguette wie wild in mich hineinstopfe, konnte man mir zusehen, wie ich darauf reagierte. Mein Gesicht wurde während des Essens knallrot und überdeckt mit Pusteln. Wie ein allergischer Ausschlag oder sowas in der Art. Dann folgten am nächsten Morgen die Halsschmerzen ( hatte ich auch schon häufig beobachtet) Und gestern abend waren wir noch schön essen, Fisch mit Zwiebelkruste und Kartoffeln und irgend so eine Sauce, die sehr cremig war. Und? Ich habe einen total aufgeblähten Bauch, Blähungen und ein Völlegefühl!

Punkt 1 : Ich habe das Gefühl, wenn ich "nur" Rohkost esse, dann muss ich verzichten und ich esse so gerne Brot und Fisch und will auch alles essen, was andere essen. Und im Restaurant meine Lieblingsspeisen essen.

Punkt 2: Ich merke immer wieder definitiv , das mir Kochkost, insbesondere ja wohl auch Brot nicht gut tut!
Ich fühle mich schlapper, will dann kein Sport machen, bekomme Halsweh usw.

Wie bekomme ich diese beiden Punkte nun vereint. Ich habe das Gefühl ich bin gerade am Scheidepunkt, muss mich mal entscheiden zu einem klaren Weg. Und dann immer wieder diese Herausforderungen, bald fahre ich wieder auf Freizeit und kann wieder nicht roh essen und immer wieder ist hier großes Grillen angesagt. Und auf der Arbeit mich roh zu ernähren, alles so Sachen, die mir einfach schwer fallen.

Deswegen habe ich gerade ein Tief, weiß nicht wie es da für mich weitergehen soll......

Montag, 8. Juli 2013

Tag 195 Roh geht es weiter

So, ich war lange nicht hier, das liegt daran, dass ich eine Woche im Urlaub war und danach direkt fast eine Woche auf einer Freizeit. Und dann hatte ich die letzten Tage so nicht die rechte Lust im Blog zu schreiben.

Im Urlaub habe ich auch wieder vermehrt Kochkost gegessen, auch normale Brötchen usw., dafür aber meinen morgendlichen Smoothie und eben öfter auch mal versucht roh zu essen. Da wir aber uns hauptsächlich nur von Gaststättenessen ernährt haben, habe ich die Rohkost etwas für diese Zeitad acta gelegt.
Dann die Freizeit, puh!!! Schier unmöglich da Rohkost aufrecht zu erhalten, das dachte ich mir natürlich. Ich war froh, das ich überhaupt vegetarisch essen konnte. Also schwierig und dann habe ich komplett Kochkost gegessen, klar und dann Verstopfung, träge Verdauung usw. Aber naja....
Dann wollte ich eigentlich einige Wochen auf 100% roh gehen und ach was soll ich sagen, es fällt mir schwer!! BROT!!!!! Unglaublich. Ich starte aber jeden Tag neu durch und habe zwar heute wieder Brot gegessen, aber morgen gehts weiter mit roh!
Ich merke wenn ich im leichten Stressmodus bin gelingt es mir nicht so leicht gut für mich zu sorgen, und das war jetzt einfach der Fall! Auf der Arbeit habe ich mir dann Brötchen geschnappt, statt in die braungefleckte Banane zu beißen, die habe ich still ignoriert und wieder nach Hause getragen.
Also ich lerne: Gute Rohkost ist für mich abhängig von Vorbereitung, nachdenken was ich mitnehmen will, leckere Alternativen schaffen und mich in den Vordergrund stellen. Und eben gerade im erweiterten sozialen Umfeld es auszuhalten, das man da eher ein Paradiesvogel ist, weil man ständig seperates Essen isst. Und ich bin so gar nicht gerne im Mittelpunkt, nein lieber der Typ der so Kumpel für alle ist, nicht auffallen will. Tja super! Wird dann schwierig, weil durch Rohkost gerät man automatisch dann in den Mittelpunkt des Geschehens.
Ich habe jetzt noch 2 Hürden: Ein Sommerfest ( oh mann da gibt es sicher so leckere Sachen!!) und ein Geburtstag im Restaurant. Ich nehme das mal als Herausforderung genau da wo es schwierig wird roh zu bleiben. Ich habe jetzt schon großes Kopfkino: Diese Leckereien und jenes usw. und hach ist doch auch egal, der eine Tag. ABER! Ich hatte mir ja vorgenommen mal wieder auf 100% zu gehen, nur einige Wochen, nicht immer und ewig, das ist glaube ich nix für mich.

Ich bin gespannt!